Landesbeauftragter Ottmar von Holtz übergibt Förderbescheide über insgesamt 481.500 Euro
Wenn aus einer ersten Geschäftsidee ein tragfähiges Unternehmen entstehen soll, bietet „Start.ink – Gründe(n) für Zukunft“ künftig Unterstützung.

Den offiziellen Startschuss für das Projekt der Stadt Hildesheim gab Ottmar von Holtz, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, an diesem Dienstag, 13. Oktober 2026, im TZH Base 29. Dabei übergab er die Förderbescheide an Svenja Fuhrich, Geschäftsführerin TZH Base 29 GmbH und Fachbereichsleitung Wirtschaftsförderung bei der Stadt Hildesheim. Insgesamt stehen für das Projekt rund 481.500 Euro Fördermittel zur Verfügung: Rund 226.600 Euro aus dem Programm Zukunftsregion Hannover-Hildesheim sowie 254.900 Euro aus der Kofinanzierungsrichtlinie. Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 566.480 Euro. „Mit der Förderung setzen wir ein wichtiges Zeichen für Innovation in der Region. Start.ink stärkt den Gründergeist und verbindet Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft“, sagte Ottmar von Holtz.
Start.ink will bestehende Gründungs- und Innovationsnetzwerke bündeln und hierbei mit Hochschulen, Institutionen Schulen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren kooperieren. Ziel ist es, Hildesheim als Innovationsregion unter Beachtung bestehender Strukturen nachhaltig zu stärken und hier zunächst insbesondere Gründungsinteressierte bereits in der Frühphase zu unterstützen – von der ersten Idee bis zur Vorbereitung einer Unternehmensgründung. Zugleich will das Projekt die Region als attraktiven Standort für Start-ups und innovative Geschäftsmodelle aus und in Unternehmen jedes Alters neu positionieren.
„Wir freuen uns, zukünftig im Bereich Innovation in der Region Hildesheim strategische Lücken zu schließen und gemeinsam mit den Partnern eine koordinierende und verbindende Struktur zu schaffen, die auch über den Förderzeitraum hinaus wirken soll“, ergänzte Svenja Fuhrich.
Im Mittelpunkt stehen Coachings, Netzwerkangebote, Kommunikationsformate und Inkubationsprogramme. Angesprochen werden unter anderem Schülerinnen und Schüler, Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Beschäftigte in Unternehmen sowie Menschen aus der Zivilgesellschaft. Gründung soll dadurch als berufliche Perspektive sichtbarer werden.
Auch der regionale Mittelstand soll profitieren. Geplant sind Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen, Ausgründungen aus Betrieben sowie neue Impulse für nachhaltige und digitale Geschäftsmodelle. Darüber hinaus soll das Projekt dazu beitragen, junge Fachkräfte in der Region zu halten, Unternehmensnachfolgen zu sichern, Innovation zu stärken und neue qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partnern sowie der Region Hannover aufgebaut, um mehr innovative Gründungen zu unterstützen, Fachkräfte in der Region zu halten und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Hildesheim zu stärken.
Umgesetzt wird Start.ink von der TZH Base 29 GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der Stadt Hildesheim. Das Projekt läuft über drei Jahre und wird in vier Phasen aufgebaut: von der Schaffung erster Strukturen über einen Pilotbetrieb und den Ausbau bis hin zur Verstetigung der Angebote.




